Demokratiekonferenz 2019

Demokratie-Konferenz 2019

Am 17.6.2019 haben wir zur inzwischen 5. Demokratiekonferenz eingeladen. Vor dem Hintergrund der auslaufenden Förderperiode 2015-2019, markierte die Konferenz einerseits einen Abschluss, andererseits jedoch auch den Auftakt für eine Weichenstellung der nächsten Förderperiode 2020-24.

#graficrecording.cool

Künstlerisch begleitet wurde die Demokratiekonferenz von den beiden Graphic Recorderinnen Johanna Benz und Tiziana Jill Beck – die Diskussionsverlauf, Inhalt sowie die ein oder andere Epidsode am Rand in Bildsprache übertrugen. Online sind die beiden vertreten unter http://graphicrecording.cool/.

Rund 50 Neuköllnerinnen und Neuköllner   fanden sich im Jugendzentrum Lessinghöhe ein, um auf angeregte Weise aktuelle Problemlagen und mögliche Handlungsoptionen im Bezirk zu diskutieren. Während der erste Teil der Konferenz auf die letzten fünf Jahre Partnerschaft für Demokratie in Neukölln zurückblickte, stand der zweite Abschnitt im Zeichen der Weiterentwicklung der Partnerschaft für die kommenden  fünf Jahre.

Nach Grußworten seitens des Stadtrats für Jugend und Gesundheit, Falko Liecke, und Thomas Heppener vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ließen die Koordinator*innen der Partnerschaft den Aufbau und die Leitziele der Jahre 2015-19 Revue passieren. Dabei fühlten sie den Formen und Inhalten der bisherigen Partnerschaft auch hinsichtlich ihrer Aktualität auf den Zahn und gaben einen kurzen Ausblick zu möglichen Neujustierungen der Partnerschaft in den kommenden Jahren.

Die anwesenden Neuköllner*innen brachten unterschiedliche Bedarfe ein, von denen im gemeinsamen Plenum vier Themen zur weiteren Bearbeitung in Arbeitsgruppen ausgewählt wurden: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Demokratiebildung und Nachhaltige Entwicklung. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden als Grundlage für die Fortführung und Verstetigung der Partnerschaft dokumentiert.

In den Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer*innen, was zu den jeweiligen Themen in Neukölln umgesetzt werden könnte, auf welche bereits vorhandenen Netzwerke und Ressourcen dabei zurückgegriffen werden könnte und was noch fehle, um gemeinsam wirksam zu werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden als Grundlage für die Fortführung und Verstetigung der Partnerschaft dokumentiert.

Bei einem gemeinsamen Ausklang eröffnete sich den Teilnehmenden abschließend noch die Gelegenheit, persönlich zueinander in Kontakt zu treten, sich auszutauschen, sich miteinander zu vernetzen und Möglichkeiten abzuklopfen selbst innerhalb der Partnerschaft aktiv zu werden.